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Sex mit Facebookfreunden Bangwithfriends im Selbstversuch
von Peter Fuchs am 4. Februar 2013
Erst knapp eine Woche online, verbreitet sich die App Bangwithfriends zur effektiven Zusammenführung von Sexualpartnern mit hoher Geschwindigkeit unter den Facebook-Usern. Wir probieren aus, was Sache ist. Eine Killerapplikation: Anonymisiert auf Facebook entscheiden, mit welchen Freunden man Sex haben will. Ein erfolgreiches Datenmatching lüftet den Schleier der Anonymität und führt die beiden Willigen per Mail zusammen. Weltweit registrieren sich angeblich pro Minute fünf neue User. Vielleicht ist auch in Deutschland bald eine kritische Masse erreicht. Was ist also zu tun? Anwendung Bangwithfriends auf Facebook aktivieren. Entscheiden, ob die männlichen oder weiblichen Freunde zur Auswahl stehen sollen. Für alle Wanderer zwischen den Welten: Ein Switch zwischen den Geschlechtern ist jederzeit möglich. Dann scharf überlegen: Mit welchen Freundinnen und/oder Freunden möchte ich Sex haben? Mit der saftigen Aufforderung “Skip the chatting, and get to smacking those cheeks! Which of your friends do you want to bang?” lassen sich eine oder mehrere Person klicken. Der Button “Down to Bang” verwandelt sich sofort zu “Awaiting Bang”. Nun heißt es warten. Hat die andere Person auf einen Lust und ebenfalls den Button geklickt, blinkt plötzlich ein neues Mail im Postfach:
Darunter eine kleine Sponsorzeile: This fuck is brought to you by www.bangwithfriends.com. Einfach und effektiv. An dieser Stelle endet die weitere Berichterstattung über den Selbstversuch, der nun die digitale Welt verlässt.
Sogar die Politik nimmt von Bangwithfriends Notiz. Die bayerische Justizministerin lässt per Nachrichtenmagazin “Focus” mitteilen, dass damit “ein soziales Netzwerk als Sexbörse unterster Schublade missbraucht wird.” Nun ja, so weckt sie wohl noch mehr Neugierde und bestärkt die Entwickler – drei anonyme Collegejungs in Kalifornien – in ihrer Motivation:
Also alles ganz ehrenhaft. Ein paar Fragen sollte man sich dennoch vorab stellen: Sehen alle meine Freunde, dass ich diese App verwende und sie aber nicht als potenzielle Sexpartner anklicke? Eventuelle Entfreundungen auf Facebook liefern die Antwort. Was passiert mit denen, deren Status “In einer Beziehung” lautet? Kurzfristige Änderungen auf “Es ist kompliziert” bringen auch darauf sicher eine Antwort. Wer zum Team bangwithfriends.com dazustoßen möchte, kann sich auch bewerben. Zum Beispiel als “Growth Hacker“, dem neuen Hybridjob zwischen Marketeer und Programmierer. Gibt wohl einiges zu tun in nächster Zeit. Ähnliche Artikel Ach, das erste Moped! Jan Joswig kramt diesmal in den Rappelkisten-Erinnerungen von Menschen.… Kaum schreibt Frédéric Valin keinen Netzaufreger mehr, regt er sich auf. Diesmal über die… Borussia Dortmund hatte ein großes letztes Ziel in dieser Bundesliga-Saison: Die TSG Hoffenheim… Cascada for last! Nilz Bokelberg erhofft sich für Deutschland eine pädagogisch wertvolle… Martin Freund begibt sich auf die Spuren von King Henry VIII. und seiner Vielweiberei. Mit dabei… Kannst du bitte mal nach dem Rechten sehen? Das schaffst du doch mit links! Frédéric Valin… Ähnliche Galerien Keine passenden Galerien gefunden
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